am südlichsten Punkt der USA
auf
Key West
(wer tapfer bis FAST zum Schluss durchhält,
kann mein *absolutes* Lieblingsfoto ♥♥♥ sehen!!!)
Zunächst haben wir uns direkt nach der Ankunft zum Pier aufgemacht, um den legendären Sonnenuntergang zu betrachten. Was dort los war ...... So viele Romantiker waren auf den Beinen :) Auf dem Pier spielte eine Lifeband lateinamerikanische Musik, es wurde getanzt, getrunken, gelacht .... Eine ganz tolle und spezielle Atmosphäre!
In diesem wunderschönen Hotel haben wir zwei Nächte verbracht.
Die Eigentümerin ist eine alte Lady, was man von Ihr wirklich behaupten kann.
Mittlerweile 87 Jahre alt, ist sie noch jeden Tag an der Rezeption zu sehen,
feinst herausgeputzt, wie man es sich von einer Lady vorstellt.
Geht Rechnungen durch, kontrolliert die Post und hält gerne einen kleinen Plausch
mit den Gästen und Besuchern des Hauses.
Das Haus wurde 1885 von William Curry, dem ersten Millionär Key West's
erbaut und 1975 von dem Ehepaar Amsterdam gekauft, die es zu diesem
schönen Hotel umgebaut haben.
Lady Edith Amsterdam
In diesem Hotel ist (fast) alles alt - und das Schönste ist, man darf alles anfassen
Dieses schöne Klavier ist noch aus den Anfängen des Mansions aus 1927
und es steht ausdrücklich an dem Klavier, dass die Inhaber sich freuen,
wenn man darauf spielen möchte.
Die Tafel in dem alten Speisesaal ist liebevoll im alten Stil eingedeckt.
Auch hier wurde darauf hingewiesen, dass man sich doch gerne an die Tafel setzen
darf um in alten Zeiten zu schwelgen und Fotos zu machen.
Die Inhaber haben sehr viel Vertrauen zu ihren Gästen, nichts ist verschlossen
oder hinter Glas. Man lebt dort wie in einem Museum,
das heißt, es ist auch eines und man kann es als Nicht-Hotelgast besichtigen.
Hier ein paar Eindrücke von den schönen Häusern im viktorianischen Stil.
Ich könnte sofort einziehen und würde es mir den ganzen Tag im Schaukelstuhl
auf der Veranda gemütlich machen!
So unterschiedlich sind die Häuser:
hier noch eine wunderschöne Veranda im ZEN Stil
und nicht weit entfernt ein Haus, auf dessen Balkon zwei Skelette ihr Unwesen treiben ...
Die wunderschöne Kirche auf der Duval Street
Das Hemingway Haus haben wir nicht besichtigt. Schlangen von Menschen standen
davor und wir haben dann entschieden, doch lieber zum Strand zu gehen
Hach, sind wir Kulturbanausen ;)
Wie geschickt und flink dieser Mann aus Bananenblättern die
schönsten Sonnenhüte flechten konnte.
Es hat viel Spaß gemacht, ihm zuzusehen!
Dieser ältere Herr hatte sichtlich Spaß daran, dass ich ihn ablichten wollte
und hat mir noch freundlich hinterher gewunken.
Überall gab es kleine Ständchen, wo man ZIgarren kaufen konnte.
Statt Hemingway Haus sind wir dann - wie gesagt - zum Strand gegangen.
Der Strand war sehr schön, nur leider wurde sehr viel Seegras angeschwemmt
und das Meer roch nicht gerade angenehm ;(
Wir waren aber auch noch sehr verwöhnt von Anna Maria und Sanibel Island.
Der nette Barkeeper in der Strandbar war so nett, einen Fußball-Sender
zu suchen - und hat ihn auch gefunden - auf dem wir das Spiel BVB : FCB
gucken konnten. Meine beiden Liebsten sind eingefleischte Bayern Fans und
waren natürlich entsprechend traurig ;(
(ich grüße hiermit alle Dortmund-Fans von unserem Bloggerfrühstück
am Samstag in Münster !!!! winke-winke!)
Und viele Grüße an Kerrin, die ich hier in meinem Blog begrüße!!!
Und jetzt kommt mein absolutes absolutes absolutes Lieblingsfoto!!!
Auf dem Weg vom Pier nach Hause, sah mein Mann im rechten Blickwinkel
einen Kakadu in einer Openair-Straßenkneipe.
Und da er weiß, wie sehr ich Tiere liebe ......
Jim und Fred waren die einzigen Gäste in der
schmalsten Kneipe von Key West
Jim war mit seiner Mutter und Fred auf einer Segeljacht unterwegs
und machte 3 Monate! Urlaub auf Key West.
Fred ist dieser bezaubernde Kakadu, den er vor 15 Jahren bekommen hat,
als Fred erst ein paar Wochen alt war. Fred ist immer bei ihm und weicht
ihm nicht von der Seite. Eigentlich .....
Denn Fred hatte einen Narren an meiner Tochter und mir gefressen und
saß abwechseln bei ihr oder bei mir auf der Schulter.
Sooooo schön, Fred hat immer den Flügel hochgestellt, damit man
ihn darunter kraulen konnte und dann seinen Kopf an unseren geschmiegt.
Alter Genießer .... Männer .......... ;)
Von Fred habe ich mich nur schweren Herzens trennen können ;(
Am südlichsten Punkt der USA bot ein Straßenhändler frische Kokosnuss-Milch an.
Besser gesagt: Kokosnuss-Wasser.
Hmmm, nicht ganz so mein Ding aber ich habe es tapfer aufgetrunken.
Fand mein Magen allerdings ein paar Stunden später nicht so lustig ;(
Die Feuerwehrwagen sehen so wunderschön nostalgisch aus und der Chrom blitzt
in der Sonne. Gott sei Dank waren sie nicht im Einsatz. Key West ist 1886
durch einen Großbrand zu Zweidrittel zerstört worden.
Mit dem schönen Sonnenuntergang vom Post-Anfang verabschiede ich mich heute
von Euch und wünsche Euch allen einen guten Start in eine wundervolle Woche!!!
Und morgen mache ich mal wieder eine ausgiebige Blogrunde bei Euch :)
Liebe Grüße